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Über das eBook

Tobias Schlokat

Gefühl vs. Logik

Sobald etwas logisch in zwischenmenschlichen Beziehungen wird, wird man das Ende des Fühlens erleben, erst wenn die Logik am Ende ist, zeigt einem das Gefühl seine Anfänge.

  • FSK ab 0 Jahren
  • Sprache: de
  • Veröffentlicht:
  • ISBN:
  • Format: amobo Format. Verfügbar im Browser, PDF und als ePub.

Über den Autor

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Tobias Schlokat

>unter tausenden einsam ist man, wenn jeder geht, aber man selber steht<>Wenn man denkt, man habe Probleme, öffne die Augen und schon sieht man seine nicht mehr<>Die Flucht in seine eigene Traumwelt wird deshalb nicht sehr oft toleriert, weil man diejenigen, die es einem nicht gönnen, nicht mitnehmen kann<>beende die Suche, um gefunden werden zu können<>schnell ausgesprochen... ein Herz gebrochen<

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Verlieren und gewinnen, verlieren und finden. Oftmals sind Dinge dem Anschein nach klar. Doch wenn der Anschein nicht klar ist, wo soll dann die Logik sein? Vieles braucht keine Logik, um verstanden zu werden. Vieles braucht lediglich nur einen Willen, der die unklarste Unlogik im Anschein zum Erfolg bringt.
Es geht viel Zeit verloren, wenn man immer auf der Suche nach einer logischen Erklärung für etwas ist. Manchmal ist es doch einfach nur schön am Ziel zu sein, ohne die Logik darin zu sehen. Jetzt könnte man genießen und den Erfolg für sich sehen. Doch meist wird sich der Stress gemacht, Zeit zu opfern zu suchen, was man nicht sieht, obwohl es doch schon passt. Hat man Angst, nicht noch mal dieses Ziel zu erreichen? Braucht man immer ein Schema an der Hand um es wiederkehrend anzuwenden?
Es ist doch wie in einer Matheschulaufgabe. Aufgabenstellung > logischer Rechenweg > Ergebnis. Wie oft hatte ich nach der Aufgabenstellung, das Ergebnis schon im Kopf. Jedoch nach der Suche unter einem immensen Zeitaufwand, einen logischen Rechenweg zu erstellen, vergas ich das Ergebnis auch wieder. Vor der Vielfalt an logischen Wegen stehend, ging ich unter Zeitdruck die Wege rückwärts, um zur Aufgabe zu kommen. Unterwegs jedoch, im Blicke auch nicht frei, sondern die Logik im Fokus, stieß ich mich hier und stolperte dort. Angespannt verärgert und selbstzweifelnd, völlig orientierungslos Stand ich im Labyrinth, was logisch sein sollte. Ohne zu wissen, wo das Ziel bzw. das Ergebnis jetzt ist. Irgendwann hieß es dann, „Füller weglegen Blatt umdrehen!“ Ab dem Zeitpunkt ist dann nur mehr eines logisch. Wenn ich dieses Blatt Papier wieder sehe, dann steht darauf „mit Unterschrift der Eltern zurück“!
Man besitzt ein Katapult, was einen über das Labyrinth, direkt ins Ziel schießt und kaum ist man da, rennt man los, um zu wissen, wie man zum Katapult kommt.
Warum? Muss ich jemanden erklären können,
warum ich in diesem Ziel bin, welche Weg ich gegangen bin? Nein! Ich bin da und kann es genießen. Was wenn es ein Weg der Hölle gewesen ist, der zum Himmel führte? Will man im Himmel über Wege der Hölle reden? Mit Sicherheit nicht! Es sei denn, es ist umgekehrt. Wie das Licht am Ende des Tunnels, so soll an angenehme Dinge gedacht werden, wenn man auf den hässlichen Wegen unterwegs ist.

Gesellschaftszeit
Wenn man drüber nachdenkt, ist man froh sie zu haben. Manche sind nah, oft, Intensive und viel. Andere sind, entfernt, selten, oberflächlich und wenig. Man hat sie aber und es gehört sich, diese zu pflegen. Menschen hat man um sich, die man Bekannte, Kollegen, Familie und Freunde nennt. Das im heutigen Zeitalter viel über die Plattform des Chats, E-Mail passiert ist so gut wie auch schlecht. Es ist in meinen Augen die Dosierung und auch die Möglichkeit, die besteht mit seinem Umfeld, mit seinen Menschen in Kontakt zu treten. Je mehr Distanz im Bezug auf die Kilometer gesehen vorhanden ist, umso toller wird diese Plattform. Ist es nicht so, dass wenn man sieht, jemand den man schon lange nicht mehr gesehen hat, online gegangen ist, schneller ein “Hi wie geht es dir?“ schreibt, wie dass man zum Hörer greift und diesen jenen anruft? Ich finde schon, dass auf dieser Weise die Welt ein kleines Stück kleiner geworden ist. Auf der anderen Seite aber werden immer mehr Menschen, trotz einer sehr hohen virtuellen Kommunikation mit anderen, in die Vereinsamung getrieben. Diese verlernen das Sprechen, und wenn man sich mal vor Augen hält, dass wir die einzigen Lebewesen sind, die den Intellekt und die einzigartige Gabe haben, uns so klar definiert zu verständigen. „Im Reden macht man es aus“! Heißt es bei uns. Sicherlich fällt es sicher dem einen leichter zu schreiben, da man nicht in die Bedrängnis kommt, ohne reifliche Überlegungen in der Auswahl seiner Wörter etwas preiszugeben oder Antworten
zu müssen. Andere sind meister der Rhetorik, was ich sehr beeindruckend finde, wenn man das Talent hat, über sein Sein, Stimme, Stimmmodulation, Sprechpausen, Gestik und Mimik jemanden in seinen Bann zu ziehen. Solche Leute reden mit dir und man glaubt man würde ein super Buch lesen. Dabei ist es bei denen auch gar nicht so wichtig was sie sagen, sondern nur toll, dass sie was sagen. Mir fällt es Tag täglich auf, da ich beruflich mit dem Lehren zu tun habe. Stellt man eine offene Frage, sei es eine Kenntnis-, Info-, Rück-, oder Fangfrage, die Antwort ist erschreckend. Nicht weil sie falsch ist, nein weil auf die Art einer “W“ Frage, wie, was, wann, womit … usw. kann nie ein Ja oder Nein als Antwort kommen! Tut es aber! Einmal da wollte ich darauf hinaus, erklärt zu bekommen, was denn ein Vakuum sei (Luftleerraum), da bekam ich die beste Antwort, die man mir geben konnte. „I woas grod niad, i hobs zwar im koopf, oba i kum da etz niad draf.“ 1000 Punkte dachte ich mir, zumindest war es ein ganzer Satz als Antwort der, dem luftleerem Raum entsprungen ist.
Was ich immer gerne beobachte, sind erste Dates, bei denen man meint, dass die Kommunikation bei den frisch kennengelernten auf einer anderen Ebene abläuft. Schweigen und Stille als Mittelpunkt des Kennenlernens. Warum trifft man sich nicht gleich im Ruheraum einer öffentlichen Sauna oder in einer Bibliothek? Weil ja doch ab und zu mal eine gezwungene aber total falsch formulierte Frage an seinen gegenüber gerichtet wird, wie z. B. „und warst du heut auch arbeiten?“ „Gehst du am Wochenende aus?“ Was außer, ja oder nein ist die Erwartungshaltung auf solch eine Frage? Ich hab nach so einer Frage keine Erwartungen zu haben! Warum fragt man nicht, „WIE war dein Arbeitstag heute?“ „Was ist am Wochenende geboten bei dir?“ Kommt allerdings auf diese Fragen nur ein Ja oder Nein, dann steht auf und geht einfach und macht im Chat weiter,
so bleiben in den Lokalen Plätze für kommunikationsfreudige Menschen frei. Weil ich gerade wieder beim Chat bin. Auch da ist es im Übrigen möglich, mit ganzen Sätzen zu antworten. Bei einer SMS von den Kids, wo das Taschengeld Mangelware ist, versteh ich, dass sie ganze Bücher in 360 Zeichen verpacken, die für einen nicht involvierten, wie ein Geheimcode zu lesen ist. Problem nur, dass sich jenes Sprechverhalten dem immer mehr angleicht. Egal wo. Beim Metzger beispielsweise, „Was darf es denn sein?“ Das ist eine nette Frage, auf die man antworten könnte, „Ich hätte gerne eine Leberkäsesemmel bitte!“ Es kommt aber, „a lkw!“(Leberkäsesemmel warm) „Mögen sie einen Senf mit drauf?“ „Ja.“ Wow wenigstens ein Wort, was gesprochen wurde! Hätte er schon eine komplette Semmel im Mund, dann würde man es ja einsehen, denn mit vollem Mund spricht man nicht, aber da ist nur der Kaugummi drin, der mit offenem Mund und einem kreisendem Kiefer, für jeden hörbar, gekaut wird, in Art und Ton wie die Wiederkäuer auf der Weide beim Gras fressen! Wenn aber diese Tiere, auch Kühe genannt (nicht lila und ohne Milka Schriftzug) beim Fressen schmatzen, dann ist das auch legitim, zum einen sitzen sie mit uns nicht am Tisch zum anderen hats ihnen noch keiner gesagt. So mal wieder ein schöner Drift Richtung Benimmregeln, aber genug davon, jetzt wieder zu Thema. Für solche Interaktionen von Mensch zu Mensch sollte sich wieder viel mehr Zeit genommen werden. Zeit für die Gesellschaft, schafft dann auch eine Zeit der Geselligkeit.

Tolle Menschen gibt es!
Hat man sich dann wieder einigermaßen mit den sozialen Strukturen auseinandergesetzt und man ist der Sprache wieder nach und nach mächtig, wird man bald Spaß daran haben, echte Menschen kennenzulernen. Wer schon mal eine gewisse Tiefe gespürt hat in einem Gespräch, vielleicht sogar in einer Art Flow gewesen ist, der wird süchtig nach dieser Art
Kommunikation. Man braucht auch nicht viel dazu. Da es heißt Gleich und Gleich gesellt sich gerne, ist es im Regelfall auch so, dass man um sich diese Gesprächspartner hat, nur muss man mal sprechen, um zu hören, wer dies ist. Die Ebene ist es die relativ gleich sein sollte, was nicht heißt, dass man den gleichen Job, das gleiche Hobby, die gleichen Interessen braucht. Selbst die Bildung ist egal, wenn man in seiner „Sozialintelligenz“ auf der gleichen welle, reitet. Man kann dumm sein wie Brot, wenn man nur in Wert und Norm, wie Charakter dem anderen ähnlich ist, dann lernt selbst der Prof. noch vom Primat! Wie viele Genies auf dieser Welt sind die einsamsten Menschen, die es gibt. Ob Musik, Sport, Kunst, Politik oder genial in ihrem finanziellen Reichtum, dass alles spielt in der Sozialintelligenz keine Rolle. Da können auch die unscheinbarsten Menschen von denen das Wasser nicht gereicht bekommen, die scheinbar “Perfekt“ sind. Nehmen wir mal Michael Jackson, ein Musikgenie und reich bis zum Umfallen, auf der ganzen Welt bekannt, alles erreicht, was es auf seinem Wege zu erreichen gab. Seine Art der Kommunikation, welche beneidenswert ist, lag ausschließlich in den Texten seiner Songs. Jede andere Art von gesellschaftlicher Unterhaltung fand nicht statt. Er hatte Angst vor Menschen. Durch seine Individualität entfernte er sich mehr und mehr, doch er blieb stehen, was seine Sozialintelligenz betraf. In manchen Interviews hörte man ihn sprechen, doch geredet haben diese Wörter andere. Hat man ihn auf der Bühne gesehen, sah man Power, sah man ihn vor der Kamera beim Interview, sah man einen Menschen, der zerbrechlich war. Den besten Tennisspieler, den Deutschland je hatte, Boris Becker. Ohne ein Wort zu sprechen, begeisterte er ein ganzes Land und die halbe Welt. Hörte man aber sein Gestammel, wenn er gesprochen hat, musste man fast umschalten, weil es unerträglich war, so was u hören. Es sind häufig die Besten in ihrem Fach, die dazu neigen, zu vereinsamen und kommunikativ auf der Strecke zu bleiben. Was auch verständlich ist, wer so sehr gut ist in dem was er macht, opfert seine hauptsächliche Zeit in das, was ihn so verdammt gut werden lässt.
Was man als die Rhetorikspitze sehen könnte, bis auf einzelne ausnahmen (Stoiber Edmund), sind unsere Herrschaften und auch Frauen der Politik, soviel reden und nichts sagen will gelernt sein. Stellen Reporter Fragen, bekommen sie eine Antwort, die zum einen nichts beantwortet und zum anderen so dermaßen abdriftet, dass es einem fast schwindelig wird. Ich weiß nicht, was die Grundvoraussetzung ist, um in der Politik angesehen zu sein, jedenfalls kann es doch unmöglich eine Persönlichkeit sein, die man als verständlich bezeichnet. Nur wenn man dieselbe Sprache spricht, versteht man sich und wird verstanden! Volksnähe und Glaubhaftigkeit wollen die Steckenpferde der Führungsebene der Bundesrepublik sein. Wie soll das gehen, wenn 95% der Bundesbürger keinen Schimmer hat, wovon dieser zum Volke nahe Mensch da spricht, oder schreit. Reden ist Silber Schweigen ist Gold unser Parlament jedoch spricht unverständlich drum sind wir Schwarz Rot Gold.

Toll sind sie, weil sie so sind!
Was ich eigentlich sagen möchte, ist, das Leben hält einem viel Menschen bereit. Die nach und nach in ein jedes Leben treten und dies ganz automatisch. Wer sucht, sucht ewiglich! Man wird gefunden! Von jedem, der zu seinem eigenen Leben gehört. Wie lange die Dauer so einer zwischenmenschlichen Gemeinschaft letztendlich ist, kann man nie sagen. Was ich jedoch glaube, dass man die Logik hinten anstellen muss und nicht versucht zu verstehen, sondern nur fühlt, denn nur dann spürt man, wann die Zeiten fürs Entfernen, sowie fürs Annähern gekommen ist. Was auch fast automatisch passiert und auch dem normalen Gang der Zeit entspricht. Es kommen gute und aber auch nicht so
gute, böse, ja schlechte Menschen in sein leben. Eines haben sie dennoch gemeinsam, lernen muss man von beiden. Die schlechten Menschen werden jedoch in dem Prozess “sich selbst erkennen“ immer weniger, man lernt eben. Auch weiß man anhand der eigenen Erfahrung, was man will und braucht. Drum geht eine Selektion von Menschen, die man nicht um sich haben will immer früher los. Stets einhergehend mit der eigenen Persönlichkeitsentwicklung. Man bekommt ein Gefühl für Menschen, die einem gut tun. Es bedarf auch kein Langes kennenlernen, man sieht ihn und findet ihn toll, man hört ihn und er wird immer toller, bis man meint, man fühle ihn, man ist plötzlich im Bilde, was sein Denken als auch Fühlen betrifft! Man ist bei diesem tollen Menschen angekommen, weil es so sein musste. Da ist es auch egal ob von Frau zu Frau, als Freundin, von Mann zu Mann, als Freund oder Mann und Frau als Freundschaft oder Beziehung! Wer aufhört zu suchen der wird gefunden, nämlich von diesen besonderen Menschen, die man im Leben trifft, die einen so unheimlich weit bringen.
Jeder Mensch der einem im Leben passiert hat eine Aufgabe bei einem zu erfüllen, oder man hat bei diesem eine Aufgabe gestellt bekommen, die erledigt werden muss. Irgendwann wird aber der Mensch vor einem stehen, dem die gleiche Aufgabe zu Teil wurde wie einem selber. Die Lebensaufgabe zusammenleben, als Meisterprüfung im Handwerk des Lebens. Wo es auch nur mehr einen, den wahren Grund einer Trennung gibt, den Tod.
Wo die Logik ein Ende hat, fängt das Gefühl erst an.

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+Kommentare (5)

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DANKE Vielen lieben Dank für die Kritiken. Natürlich auch fürs Lesen und die Zeit, die Ihr Euch dafür genommen habt. Danke hierfür schon mal. Zum einen freut es mich sehr Feedback zu bekommen, egal ob gut oder schlecht. Über Gutes freu ich mich nicht mehr und nicht weniger, wie über nicht so gutes, wie auch schlechtes. „Über gute Dinge freuen, aus schlechten Dingen Wachsen!" Vor allem ist es immer ein sehr wohltuender Motivationsschub, um den Geist aufs Neue zu beanspruchen. Vielen lieben DANK, damit Ihr mir die Freude gebt, die Freude am Schreiben bei zu behalten. DANKE lg. tobi

Tobias Schlokat • 14.04.2012 05:37

Alle Achtung, man liest, du hast dir die Welt mit Mühen zusammengepuzzelt. Find ich gut, auch wenn ich nicht all deinen Weisheiten vollständig zustimmen mag.

Husso • 30.03.2012 10:35

Super Inhalt und schön formuliert, kleine sprachliche Unebenheiten aber das lässt sich großzügig übersehen. Danke für diese ... Bereicherung? hört sich schleimig an aber passt meiner Meinung nach. :)

pointdinterrogation • 23.03.2012 23:44

toll!

Yasmina Ruschner • 19.03.2012 16:11

Wie wahr Deine Gedanken immer sind! I love it

Sabsi Weidener • 27.02.2012 06:21

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  • Husso hat dieses eBook mit 5 Sternen bewertet. 30.03.2012 10:35
  • Chester hat dieses eBook mit 5 Sternen bewertet. 23.03.2012 18:01
  • Marty hat dieses eBook mit 5 Sternen bewertet. 20.03.2012 19:41
  • Yasmina Ruschner hat dieses eBook mit 5 Sternen bewertet. 19.03.2012 16:11
  • Sabsi Weidener hat dieses eBook mit 5 Sternen bewertet. 27.02.2012 06:13

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