Über das eBook
Lutz Spilker
Private Pornos
Mann plus Frau plus Kamera plus Lust = Private Pornos
- FSK ab 0 Jahren
- Sprache:
- Veröffentlicht:
- ISBN:
- Format: amobo Format. Verfügbar im Browser, PDF und als ePub.
Die meisten Pornos aus der besser budgetierten Branche mit Profi-Darstellern sind öde und fad. Ständig herrscht Sonnenschein und ständig haben die Leute nichts (anderes) zu tun. Man kann die Handlung in einem Satz zusammenfassen: Mann trifft Frau und es wird geknattert was das Zeug hält.
Manchmal gesellt sich noch das Hausmädchen dazu, manchmal der Butler, der Gärtner oder der Aufnahmeleiter. Ein wenig Änderung ist mit Perücke, Garderobe, Umgebung und Nobelkarosse gegeben. Ansonsten kommt man recht fix zur Sache.
Völlig anders dagegen sind die Pornos, welche im heimischen Schlaf- oder Wohnzimmer zustande kamen und deren Darsteller der nette Nachbar von Nebenan sein könnte. Ein wenig Bauchansatz bei den Herren, ein wenig Zurückhaltung bei den Damen. So stehen sie in den Regalen der Videotheken, direkt hinterm muffigen Vorhang.
Um einen authentischen Eindruck zu bekommen, muss man sich einen solchen Streifen ansehen, natürlich aus »rein wissenschaftlichen Gründen«. Trotz nimmer ruhender Werbekampagnen einiger Elektrofachmärkte, kommt so ein Film mit einer einzigen Kamera aus, die offensichtlich an ihrem Standplatz einbetoniert wurde. Immer druff lautet hier die Devise und selbst während der unvermeidbaren »Zwangspausen« schaltet man das Teil nicht ab.
Vielleicht geht der männliche Akteur derweil das Auto waschen und die holde Darstellerin zupft sich die Frisur zurecht. Jedenfalls bekommt der Zuschauer ausgiebig Gelegenheit, sich mit der Inneneinrichtung optisch anzufreunden und vielleicht einige Inspirationen in Sachen Möbelanschaffung. Da plötzlich - es geht weiter - betreten die Beiden wieder die Szene und werden erneut zum Knäuel. Irgendwie irritiert mich das Pflaster am Po der »wilden Stute«.
Es ist blau und klebt nicht an den Seiten. Bei jeder Bewegung scheint es sich aufzubäumen und sich ins Bild strecken zu wollen. Man hätte auch ein Hautfarbenes nehmen können, dass am Rand auch pappt. Jetzt erst, nach ca. 70 Minuten bemerkte ich, dass es ein Farbfilm ist. Pflaster sei Dank.
Manchmal gesellt sich noch das Hausmädchen dazu, manchmal der Butler, der Gärtner oder der Aufnahmeleiter. Ein wenig Änderung ist mit Perücke, Garderobe, Umgebung und Nobelkarosse gegeben. Ansonsten kommt man recht fix zur Sache.
Völlig anders dagegen sind die Pornos, welche im heimischen Schlaf- oder Wohnzimmer zustande kamen und deren Darsteller der nette Nachbar von Nebenan sein könnte. Ein wenig Bauchansatz bei den Herren, ein wenig Zurückhaltung bei den Damen. So stehen sie in den Regalen der Videotheken, direkt hinterm muffigen Vorhang.
Um einen authentischen Eindruck zu bekommen, muss man sich einen solchen Streifen ansehen, natürlich aus »rein wissenschaftlichen Gründen«. Trotz nimmer ruhender Werbekampagnen einiger Elektrofachmärkte, kommt so ein Film mit einer einzigen Kamera aus, die offensichtlich an ihrem Standplatz einbetoniert wurde. Immer druff lautet hier die Devise und selbst während der unvermeidbaren »Zwangspausen« schaltet man das Teil nicht ab.
Vielleicht geht der männliche Akteur derweil das Auto waschen und die holde Darstellerin zupft sich die Frisur zurecht. Jedenfalls bekommt der Zuschauer ausgiebig Gelegenheit, sich mit der Inneneinrichtung optisch anzufreunden und vielleicht einige Inspirationen in Sachen Möbelanschaffung. Da plötzlich - es geht weiter - betreten die Beiden wieder die Szene und werden erneut zum Knäuel. Irgendwie irritiert mich das Pflaster am Po der »wilden Stute«.
Es ist blau und klebt nicht an den Seiten. Bei jeder Bewegung scheint es sich aufzubäumen und sich ins Bild strecken zu wollen. Man hätte auch ein Hautfarbenes nehmen können, dass am Rand auch pappt. Jetzt erst, nach ca. 70 Minuten bemerkte ich, dass es ein Farbfilm ist. Pflaster sei Dank.
Details
- 2Seiten
- 2104 (14) Aufrufe (30 Tage)
- Krimis, Thriller, SpionageKategorien
- 3 / 2Bewertungen / Kommentare
- Einstelldatum
- 4Ø-Bewertung
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+Kommentare (3)
Ich bin auch der Meinung, dass es etwas länger sein könnte. Aber Lutz Spilker macht es mit seinem Kommentar wieder gut :-)
Andrea Fischer • 21.03.2012 08:34Hallo liebe Shirley - Jaha, ich stamme eben noch aus der Generation, der man beibrachte, dass es nicht auf die Länge ankommt.... :-)))
Lutz Spilker • 13.02.2012 18:41Netter Versuch, aber wenn du dich mit diesem Thema auseinandersetzt, hätte ich mir gewünscht, dass du weiter ausholst. Bin ja froh, wenn ein Text nicht so lang ist, doch hier hätte ich eben gern mehr gelesen.
shirley • 13.02.2012 18:20