Die Angst vor dem leeren Blatt
Peter Powder // 28.02.2012Nahezu jeden Autor trifft die Angst vor dem leeren Blatt. Man weiß einfach nicht mehr weiter, hat keine Einfälle für den Anfang oder hängt an einer Stelle fest, die nie zu enden scheint.
So ziemlich jedem Autor und Schriftsteller macht diese Schreiblockade irgendwann zu schaffen. Unabhängig von Alter, Beruf, Talent oder Intellekt kann es sowohl den erfahrenen Bestseller- /Drehbuch-Autor, als auch den Schüler treffen. Das leere Blatt kann zu einer unendlichen Qual werden. Um diese Schreibblockaden zu lösen gibt es verschiedene Wege und Möglichkeiten.
Einfach anfangen. Häufig fehlen nur einleitende Sätze, um einen ansprechenden Einstieg in den Text zu bieten. Auch wenn der Anfang aus kurzen Stichwörtern und Notizen besteht, ist es sinnvoll nach einigen Zeilen das Gesamtbild zu betrachten.
Reden. Wenn Freunde oder Bekannte von dem Werk erfahren, können nicht nur Unklarheiten oder fehlende Bestandteile ergänzt, sondern neue Möglichkeiten aufgegriffen.
Ruhe und ein entspanntes Umfeld. Wichtig beim Schreiben ist, dass alle potenziellen Störfaktoren wie TV, Handy oder Radio bestmöglich ausgeschaltet sein sollten.
Brainstorming. Das klassische Sammeln von Wörtern und Notizen ist eine beliebte und wirksame Methode. Um Brainstorming möglichst effektiv zu nutzen, sollten mehrere Personen daran teilnehmen. Allerdings kann man auch alleine diese Technik anwenden. Dazu einfach sämtliche Begriffe notieren und zusammenhängende Themen hinzufügen.
Am Ball bleiben. Einige Autoren geben als Gegenrezept zur Schreibblockade „Schreiben, schreiben, schreiben!“ an.
Kein Druck. Vor dem Schreiben sollte man seine Gedanken ordnen. Auch wenn viele Journalisten wenig Zeit haben, bedeutet es nicht, dass man in wenigen Stunden einen garantiert guten Text erschaffen hat. Hilfreiche Ideen kommen bevorzugt dann, wenn man sie am wenigsten erwartet.
Auszeit. Stundenlang Ideen aufzuschreiben kann nicht nur anstrengend sein, sondern wirkt sich stark auf die Konzentration aus. Man sollte sich einfach mal eine kleine Pause gönnen, ein wenig herumspazieren, um den Haushalt kümmern oder einfach nur reden/telefonieren.
Ein Patentrezept gegen „Schreibhemmungen“ gibt es also nicht. Solltet ihr weitere Methoden haben, um eure Schreibblockade zu lösen, dann schreibt doch einfach dem Support-Account (www.amobo.de/support) oder eine E-Mail an support@amobo.de
Tags: Schreibblockade, Angst, leeres Blatt